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Zwischen 205 und 215 Millionen Jahre alt

Im Steinbruch Rüblingen wird Muschelkalk abgebaut, der zwischen 205 und 215 Millionen Jahre alt ist und innerhalb der Aera des Mesozoikums der Mittleren Trias zugeordnet wird. Dieser Muschelkalk ist typisch für die Gegend um das Kocher- und Jagsttal.

Seinen Namen verdankt der Muschelkalk dem massenhaften Vorkommen von Brachiopodenschalen in bestimmten Bänken. Muscheln sind ebenfalls häufig - dagegen treten Krebse, Schnecken und vor allem Seesterne selten auf.

Nachfolgende Fossilienfunde aus Rüblingen sind unter anderen im Verwaltungsgebäude der Firma Paul Kleinknecht in Kupferzell ausgestellt:

Ausstellung der Paul Kleinknecht GmbH & Co. KG

Germanonautilus und Ceratites

Germanonautilus und Ceratites sind im Oberen Muschelkalk (Alter: 236 - 232 Millionen Jahre) häufige Fossilien. Sie sind ausgestorbene Verwandte der heutigen Tintenfische und des pazifischen Nautilus, besitzen jedoch keinen Tintenbeutel.

Im Steinbruch Rüblingen der Firma Paul Kleinknecht ist der jüngere Abschnitt dieser Reihe von Ceratites-Arten dokumentiert. Auffallend ist die allmähliche Größenzunahme von Ceratites im Laufe der Entwicklung und seine Aufspaltung in verschiedene Entwicklungsreihen.

Die eine im Steinbruch Rüblingen nachgewiesene Linie von Ceratites enodis bis Ceratites semipartitus besteht aus scheibenförmigen Formen mit glatten Innenwindungen. Die andere Linie verläuft von Ceratites sublaevigatus zu Ceratites nodosus; sie besteht aus locker aufgerollten Formen mit kräftigen Wulstrippen und rundem Querschnitt.

Ausstellung der Paul Kleinknecht GmbH & Co. KG

Meeresreptilien

Im Muschelkalk und Lettenkeuper lebten Meeresreptilien, von denen die Nothosaurier am bekanntesten und auch die häufigsten Wirbeltierfunde sind. Sie waren die Vorfahren der heutigen Ruderechsen und der Plesiosaurier der Jura- und Kreidezeit.

Bei den Nothosauriern werden zwei Formgruppen unterschieden: die ursprünglichen, kleinwüchsigen Pachypleurosaurier und die größeren Nothosaurier, mit dem breitschädeligen Simosaurus und den schmalschnäuzigen Nothosaurus.

Ausstellung der Paul Kleinknecht GmbH & Co. KG

Die Friedrich-von-Alberti-Stiftung

Die Firma Paul Kleinknecht sowie weitere Steinbruchbetriebe aus dem Hohenloher Raum haben zur Förderung der Paläontologie die Friedrich-von-Alberti-Stiftung gegründet.
Weitere Informationen über die Geologie und Paläontologie in Europa und speziell in Hohenlohe erhalten Sie auch im Muschelkalkmuseum Hagdorn in Ingelfingen das von der Friedrich-von-Alberti-Stiftung mitgetragen wird.